Die Grundlagen der Menschenkenntnis

«Die Grundlagen der Menschenkenntnis sind derart, dass sie allzuviel Überhebung und Stolz nicht zulassen. Im Gegenteil, wahre Menschenkenntnis muss geeignet sein, eine gewisse Selbstbescheidung eintreten zu lassen, indem sie uns lehrt, dass hier eine ungeheure Aufgabe vorliegt, an der die Menschheit seit den Uranfängen ihrer Kultur arbeitet, ein Werk, das sie bloss nicht zielbewusst und systematisch angegangen hat. Wir treiben mit diesen Untersuchungen Menschenkenntnis, eine Wissenschaft, die kaum sonst irgendwie gepflegt wird, die uns aber als die wichtigste und für alle Schichten der Bevölkerung unerlässliche Beschäftigung erscheint. Auf Grund unserer Erkenntnisse kamen wir ganz von selbst in die Erziehungsarbeit hinein, der wir nun seit Jahren dienen.»

Alfred Adler in seinem Hauptwerk «Menschenkenntnis» 1927

Tiefenpsychologische Erziehungsberatung

Einzel- oder Gruppengespräch

Wie erziehe ich mein Kind richtig?

  • Was versteht man unter Verwöhnung und Verzärtelung?
  • Was "lernt" das Kind in den ersten 1000 Tagen? Und warum sind diese so wichtig?
  • Freud erkannte das «Unbewusste» im Menschen. Was versteht man darunter?
  • Die Geschwisterkonstellation und die Entstehung von Eifersucht
  • Das oppositionelle und das brave Kind
  • Wie entsteht eine stabile Mutter-Kind-Bindung?
  • AD(H)S - Was sollen Eltern darüber wissen?
  • Medien"sucht" (Smartphone!) - ist heute für die meisten Eltern eine besondere Herausforderung.

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Wie wir fühlen, wie wir denken und wie wir handeln entsteht in der Erziehung.
Das Hirn ist plastisch und erlaubt eine Wandlung im Fühlen, Denken und Handeln

Was haben unsere Gefühle von heute mit unserer Erziehung von früher zu tun? Warum denken viele Menschen, dass sie nur bestimmte Dinge lernen können und für andere zu dumm sind? Woher kommt meine Meinung über mich selber - was ich mir zutraue und was nicht, für wie intelligent, interessant oder liebenswert ich mich halte?

Es ist weder zufällig noch genetisch vorbestimmt, wie wir uns im Leben fühlen, was wir von uns selber halten, wie gerne wir mit anderen Menschen zusammen sind und wie viel wir uns zutrauen. Wir Menschen versuchen vom ersten Tag an, uns in unserem sozialen Umfeld zurechtzufinden und mit den Menschen um uns herum in Beziehung zu treten. Als kleine Kinder verfügen wir über eine angeborene Motivation, uns mit unserer Umgebung auseinanderzusetzen, sie zu erforschen, zu explorieren, und mit ihr in Interaktion zu treten. Dabei sind die Hirnfunktionen des Neugeborenen so angelegt, dass ein ständiges Lernen stattfindet.

Die Hirnforschung spricht von neuronaler Plastizität und meint damit die Tatsache, dass das menschliche Gehirn ein Lernorgan ist, das fortlaufend Eindrücke aus seiner Umgebung aufnimmt, beurteilt, bewertet und Schlussfolgerungen daraus zieht. Jede Nervenzelle, mit der das Kind geboren wird, wird so im Laufe der Entwicklung mit 10'000 weiteren Nervenzellen verbunden. Wie diese Verknüpfungen im Gehirn genau geschehen folgt jedoch keinem festgelegten Bauplan oder genetischen Code, sondern ist das Produkt unserer Erfahrungen. Man spricht deshalb von erfahrungsabhängiger Neuroplastizität.

So geschieht die Entwicklung unseres Empfindens, Denkens und Verhaltens als Lernprozess in einem ständigen Austausch zwischen unserer sozialen Umgebung, insbesondere mit unseren nächsten Bezugspersonen, und dem sich entwickelnden Individuum. In dieser Interaktion machen wir Menschen unsere prägendsten Beziehungserfahrungen, hierin entwickeln wir unsere persönliche Art und Weise, Problemen im Leben zu begegnen, darauf bauen wir unser Menschenbild und unser Selbstbild auf.

Im Zentrum steht die Frage, wie eine Erziehung aussehen kann, die der menschlichen Natur entspricht, welche Aspekte also den Menschen psychisch stärken und ihm zu einem gesunden Lebensgefühl verhelfen.

Antworten zu diesen Fragen und vieles mehr erhalten Sie sowohl in unserem tiefenpsychologischen Erziehungsgespräch, wie auch im Psychologie-Grundkurs nach Alfred Adler.

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«Der Mensch unterliegt nicht einem direkten Zwang durch den Trieb oder das Milieu; für Adler entsteht der Charakter nicht durch eine Vererbung, sondern ist ein schöpferisches Produkt des Kindes, entstanden aus der Auseinandersetzung mit den frühkindlichen Lebensumständen, insbesondere den Erziehungseinflüssen, die für die Charakterbildung am massgeb­lichsten sind. In der Kindheit muss das Gemeinschaftsgefühl entwickelt werden, das für jegliche Einordnung und Kulturleistung im späteren Leben entscheidend ist.»
F. Liebling

Psychologische Lebensberatung

Im tiefenpsychologischen Einzel- oder Gruppengespräch werden Fragen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens behandelt, z. B.:

  • Beziehung, Liebe und Eigenständigkeit in Ehe- und Partnerschaft
  • Burnout, Depressive Verstimmung, Prüfungsangst
  • Lebenssinn/Antriebslosigkeit Überforderungsgefühle verstehen lernen

Tiefenpsychologie-Grundkurs nach Alfred Adler

Im tiefenpsychologisch-anthropologischen Einzel- oder Gruppenschulungskurs lernen Sie in mehreren Sitzungen die Grundlagen der menschlichen Sozialnatur kennen

  • Die natürliche Soziabilität
  • Die natürliche Lern- und Erziehungsfähigkeit/-bedürftigkeit
  • Die natürliche Beziehungsfähigkeit/-bedürftigkeit
  • Der Entwicklungsgedanke: Der Mensch ist nicht- er wird

Beiträge

Nachrichten der Beratungsstelle für Lebensfragen

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