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Auszug aus «Gestalten um Alfred Adler - Pioniere der Individualpsychologie»

Warum uns die Arbeit dieser Pioniere etwas angeht, zeigt der folgende Beitrag.

Mutter-Kind-Bindung: Still Face Experiment

https://www.youtube.com/watch?v=YTTSXc6sARg Ed Tronick und das "Stillface-Experiment" 1975 stellten Edward Tronick und seine Kollegen das "Stillface-Experiment" zum ersten Mal auf der zweijährlichen Tagung der Society for Research in Child Development vor. Von Jason G. Goldman am 18. Oktober 2010

Welche Faktoren beeinflussen psychische Stabilität?

12. Februar 2013 Pädagogen, Psychologen und Mediziner können sich heute auf eine reichhaltige empirische Forschung abstützen, um das derzeitige und auch möglicherweise zukünftige Ausmass der seelischen Beeinträchtigung eines Menschen zu orten.Ebenso stehen der Fachwelt heute gut abgestützte Wege zur Verfügung, die aus einer vorhandenen seelischen Enge (Neurose) herausführen.  asc. Frau Neumann meldet ihren 6jährigen Sohn beim Kinderpsychologen an. Sie macht sich Sorgen um seine Stimmung, er weine oft ohne ersichtlichen Grund, ziehe sich zurück. Liegt hier eine depressive Verstimmung vor? In der Diagnostik malt der Junge ein Bild seiner Familie....

Auszüge aus Alfred Adler-Panorama und weitere Beiträge

Eine Zusammenstellung von Texten und Beiträgen von und über Alfred Adler, 26. Juli 2021 Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Das «Adler Panorama», geschaffen vom Pädagogen Michael Felten, ist eine wunderbare Würdigung der Arbeit Alfred Adlers. Auf seniora.org finden Sie eine grosse Auswahl von neueren Texten und Büchern zum Werk des grossen Psychologen. Dieses empfehlen wir Ihnen wärmstens, sowohl zur Lektüre wie auch zur Weiterleitung an Freunde und Bekannte! Herzlich Margot und Willy Wahl Glück "Jeder Mensch sieht seine Probleme aus einer Perspektive, die seine eigene Schöpfung ist." (in: Lebensprobleme, 1937)

Alfred Adlers Persönlichkeitstheorie kurz erklärt

Alfred Adler (1870 bis 1937) begründete eine der drei klassischen tiefenpsychologischen Schulen neben Sigmund Freud und Carl Gustav Jung. Adler nannte seine Lehre des Unbewussten „Individualpsychologie“. von Diethelm Raff*, Psychologe FSP Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Der Mensch hat eine Sozialnatur, er kommt mit einer grossen Lernfähigkeit zur Welt und möchte von Natur aus gerne kooperieren. Dies haben die Psychologen vor gut 100 Jahren erkannt und zu erforschen begonnen. Der beiliegende Text beleuchtet sehr gut die Arbeit und die Erkenntnisse des Psychologen Alfred Adlers, dessen Werk wir unseren Lesern sehr empfehlen möchten. Herzlich Ma...

Psychiatrie und Menschenbild – made in USA

Gedanken zur Entwicklung des weltweit meistgenutzten Diagnosemanuals DSM anlässlich der für das Jahr 2013 vorgesehenen Neuausgabevon Dipl. Psych. und Psychotherapeutin Brigitte Kendel, Berlin, Zeit-Fragen Nr. 1 v. 03. Januar 2012 Diagnostische Manuale als Instrumente theoretischer und praktischer Orientierung Immer wieder war es das Anliegen von Psychiatrie und Klinischer Psychologie  – ausgerichtet an der medizinischen Diagnostik körperlich-organischer Störungen  – die Vielfalt der Erscheinungsweisen psychologischer Störungen innerhalb eines nachvollziehbaren, theoretischen Gesamtzusammenhangs zu klassifizieren. Das damit verbundene Ziel wa...

Das psychotherapeutische Gespräch

Beitrag zur modernen Psychoanalyse und Psychotherapie Aus dem Amerikanischen übertragen von John Wilkinson Von Harry S. Sullivan Über dieses BuchHarry S. Sullivan, der zu den großen Pionieren der Tiefenpsychologie gehört, ist bei uns noch so gut wie unbekannt. Obwohl seine Lehre in den USA inzwischen den Ruf hat, die Psychiatrie unserer Zeit zu sein und seine Bücher dort zu psychiatrischen Bestsellern wurden, liegt mit diesem Buch »Das psychiatrische Gespräch« das erste Werk Sullivans in deutscher Sprache vor. Die Originalausgabe erschien 1954 in New York und wurde, wie fast alle Werke Sullivans, aus seinem Nachlaß herausgegeben. Dies Buch ist noch heu...

Die Angst

Alfred Adler, Menschenkenntnis 1927 Eine überragende Bedeutung im Leben eines Menschen hat die Angst. Ängstlichkeit ist eine ausserordentlich weitverbreitete Erscheinung, die den Menschen von den frühesten Kindheitstagen oft bis ins hohe Alter begleitet und ihm in einem unerhörten Maß das Leben verbittert. Das Kind wächst auf, als wenn es sich in Feindesland befände. Ihm wird das Leben nicht in günstigem Licht erscheinen, weil es immer wieder und von überall her schlimme Eindrücke erwartet. Schliesslich nistet sich die Angst in alle Beziehungen des täglichen Lebens ein. Wir betrachten das, was wir an ihm sehen, als die Abdrücke seiner ersten Kindh...

«Psychologische Menschenkenntnis», das Publikationsorgan der 'Zürcher Schule'

Friedrich Liebling lehrte in Zürich von 1952 bis Februar 1982. Seine Seminare besuchten schließlich mehrere tausend Menschen aus dem In- und Ausland; die Adressenkartei soll bis zu 3'000 Personen umfasst haben. Um die Lehre großflächiger zu verbreiten erschien ab 1964 die Zeitschrift „Psychologische Menschenkenntnis“. Ihr war regelmäßig folgender Text vorangestellt, der in aller Kürze wesentliche Grundlagen der Arbeitsweise der Zürcher Schule allgemeinverständlich zusammenfasste. Friedrich Liebling starb im Februar 1982. Die Zeitschrift wurde von einigen seiner Schüler bis zum Ende der 1980-er Jahre weiter herausgegeben. Ab Januar 1986 wurde der genannte ...

Tiefenpsychologische Menschenkenntnis

Grundlagen zur Arbeitsweise der Zürcher Schule für Psychotherapie Friedrich Liebling, Zürich Die traditionellen Theorien der Menschenkenntnis stimmen im wesentlichen darin überein, daß sie den Menschen von außen her, gleichsam schematisch, zu beurteilen versuchen: Ein mehr oder minder genaues Einteilungsprinzip wird an den Menschen herangetragen, mit der Hoffnung, die Fremdpersönlichkeit innerhalb einer Kategorie einfangen zu können. Aus dem Teil wird ziemlich phantasiereich auf das Ganze geschlossen; bevorzugte Reaktionsweisen, Äußerlichkeiten wie Gestalt oder Gesichtsform, Ergebnis eines Tests usw. - aus all dem soll ein Einblick in die Seele des Mitm...

Der Einfluss der verwöhnenden und verzärtelnden Erziehung auf die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit

Eine Untersuchung zur Individualpsychologie Von Barbara Oehler – Dissertation bei Prof. Dr. Detlev v. Uslar, 1977 Unter Verwöhnung ist ein Erziehungsstil zu verstehen, eine umfassende Einstellung, eine Haltung der Eltern, besonders der Mutter, die sich ständig auf das Kind auswirken. Verwöhnung und Verzärtelung können in diesem Sinne zu einem Erziehungsklima werden, das man vergleichen könnte mit der tropischen Temperatur eines Treibhauses.

Psychologische Menschenkenntnis

Astrologie - Physiognomik - Testmethoden Von Friedrich Liebling, Zürich Die Bedeutung der Menschenkenntnis für das Leben des einzelnen wie der Gesamtheit wird kaum in Zweifel gezogen werden können. Gewiß hat jede Art von menschlicher Einsicht einen bestimmten Wert, aber das Verständnis für die seelischen Reaktionen des Mitmenschen erhält seinen besonderen Rang dadurch, daß es unmittelbar unsere Lebensführung beeinflußt. In fast allen Situationen unseres Lebens sind wir darauf angewiesen, andere Menschen zu erkennen und zu verstehen. Die soziale Natur des Menschen bedingt, daß jede seiner Daseinsäußerungen auf Mitmenschen bezogen ist und demgemäß unter d...

Psychologische Berufsberatung

Friedrich Liebling*, Zürich Die Berufsberatung ist zu einem anerkannten Faktor des öffentlichen Lebens geworden. In jedem Jahr konsultieren tausende von Jugendlichen den Berufsberater, um sich von ihm hinsichtlich ihrer Berufswahl beraten zu lassen. Es ist heute nicht mehr nötig, die Notwendigkeit einer solchen Institution zu betonen. Im Verlaufe der industriellen Entwicklung hat die Zahl der Berufe eine solche Mannigfaltigkeit angenommen, daß nur ein Spezialist in der Lage sein kann, ihre Struktur und ihre Grundbedingungen zu kennen.

Einführung statt Führung - Begrifflichkeiten und Menschenbild

Was Hänschen nicht lernt… Von Fiorenza Piraccini* Wenn es um Erziehung geht, schleppen wir jahrhundertealte, historisch verankerte und kulturell angewandte Vorstellungen mit uns herum. Die Autorin setzt sich mit diesen Überlieferungen auseinander, indem sie sie seziert. Und sie formuliert einen adlerianischen Gegenentwurf, der es ermöglicht, mit diesen Traditionen zu brechen.

Ursachen der Jugendverwahrlosung

Von Friedrich Liebling veröffentlicht in: Neue Zürcher Zeitung NZZ, 21. Oktober 1962In den Berichten über verwahrloste Jugendliche taucht oftmals der Begriff der "Psychopathie" auf. Damit soll angedeutet werden, dass die jungen Menschen, die in irgendeiner Weise aus dem Rahmen fallen, an angeborenen Persönlichkeitsdeformationen leiden. Diese Auffassung, die vor Jahrzehnten noch allgemein vorherrschend war, ist jedoch in der letzten Zeit als irrtümlich und oberflächlich erkannt worden. Vor allem die Tiefenpsychologie hat uns gezeigt, dass die Vergangenheit mit dem «Psychopathieverdikt» allzu leichtfertig umsprang. Jede Charakteranomalie, die der Untersuc...

Kultur und Neurosen

Auszug aus "Der neurotische Mensch unserer Zeit", welches eines der bedeutendsten Werke der hervorragenden Psychotherapeutin ist Karen Horney**, New York Nachdem wir erkannt haben, daß ein neurotischer Mensch in unserem Kulturgebiet von den gleichen Grundkonflikten bewegt wird und daß ein normaler Mensch Ihnen ebenfalls, wenn auch in geringerem Maß, unterworfen ist, stehen wir wieder vor derselben Frage, die wir am Anfang stellten: Welches sind die kulturellen Bedingungen, die an dem Umstand schuld sind, daß Neurosen sich gerade an diesen besonderen Konflikten ansetzen, von denen ich sprach und nicht an anderen?

Revolutionäre Wandlungen im psychiatrischen Denken der Gegenwart

Geschätzte Seniora-Leserin, geschätzter Seniora-Leser, sorgenvoll nehmen wir eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft zur Kenntnis. Viele Menschen haben aufgrund der Berichterstattung über das Corona -Virus Angst um ihre Gesundheit ; andere fürchten aufgrund der damit verbundenen Maßnahmen um ihre Existenz und wieder andere sorgen sich um die Demokratie, weil viele Grundrechte im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen Gesundheitsgefahren eingeschränkt werden. Mit propagandistischen Methoden ist es im Laufe des vergangenen Jahres Politik und offiziellen Medien gelungen, Menschen mit verschiedenen Sichtweisen zum Thema Corona gegenei...

In der Sprechstunde des Seelenarztes

von Friedrich Liebling (1965) In breiten Volkskreisen herrscht heute noch eine grosse Unwissenheit über die Probleme seelenärztlicher Behandlung. Fast jedermann ist sich darüber im klaren, was körperliche Krankheiten sind und wie sie geheilt werden. Was seelische Leiden sind, darüber herrschen vage Mutmassungen. Die meisten Leute haben hier Ansichten, die absolut irrig sind. Schon der Begriff "nervös" wird in sehr vieldeutigem Sinne gebraucht. Die einen sehen im nervösen Menschen einen "Spinner", der sich und anderen das Leben schwer machen will. Solche Beurteiler machen sich die Sache allzu leicht.

Was das Besondere an der Zürcher Schule ist?

Antwort eines Mitarbeiters der Zürcher Schule für Psychotherapie auf die Frage eines Teilnehmers an einem psychologischen Seminar (Tonbandabschrift) Was das Besondere an der Zürcher Schule ist, fragen Sie? Ja, das ist sehr leicht zu erklären, so leicht, dass es schon fast wieder schwierig ist, weil der Mensch sich nicht vorstellen kann, dass die Erklärung so einfach ist. Der Mensch, der zu uns kommt, der Mensch, der Schwierigkeiten hat in seinem Leben, mit seiner Frau, mit seinem Mann, seinem Kind, seinem Nachbarn, seinem Chef oder seinem Untergebenen, der Mensch, der beim Lernen Probleme hat, oder sonst in seinem Leben nicht zurecht kommt, der ist bei...

Die umfassende Bildung der Schüler ist Aufgabe des Lehrers

«Eine gut funktionierende und angeleitete Klassengemeinschaft ist von immenser Bedeutung» von Dr. phil. Alfred Burger, Schulleiter An unserer Schule werden immer wieder sehr interessante Kinder angemeldet, die trotz hoher Intelligenz in der Schule Schiffbruch erlitten haben. Zumeist bringen sie ein dickes Dossier von Abklärungen und Diagnosen mit, die aber nicht weitergeholfen haben.

Die Erkenntnisse der Tiefenpsychologie allen zugänglich machen

zum Wirken des Psychologen Friedrich Liebling «Menschenliebe ist das Wesen der Sittlichkeit, Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.» Konfuzius Friedrich Liebling (1893–1982) war ein Psychologe aus der Wiener Schule für Tiefenpsychologie. Er hatte in Zürich unter dem Namen «Psychologische Lehr- und Beratungsstelle» eine psychologische Praxis und tiefenpsychologische Schule aufgebaut, die er bis zu seinem Tod persönlich leitete.

Zur Bedeutung Alfred Adlers

von Friedrich Liebling Die Lehre Alfred Adlers ist zu einem Grundpfeiler der Tiefenpsychologie geworden und ist heute aus der psychologischen Forschung nicht mehr wegzudenken; nichtsdestoweniger hat die Individualpsychologie nur teilweise die Anerkennung gefunden, die sie tatsächlich verdient und die sie auch für ihre bahnbrechenden Errungenschaften beanspruchen darf.

Tiefenpsychologische Menschenkenntnis

von Friedrich Liebling Die tiefenpsychologische Menschenkenntnis, hervorgewachsen aus der psychotherapeutischen Praxis, stellt sich grundsätzlich auf den Standpunkt, dass seelisches Fremdverstehen im wesentlichen auf Intuition beruhen muss.

Was Kinder in der Schule brauchen

von Dr. Alfred Burger, Schulleiter An unserer Schule werden in letzter Zeit häufiger Kinder angemeldet, die trotz guter Intelligenz erhebliche stoffliche Rückstände haben. Es fehlt ihnen an Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen. Es fehlt ihnen auch die Zuversicht beim Lernen, und oft weichen sie den gestellten Anforderungen aus. Manche von ihnen haben schon verschiedene Therapien und Unterstützungsangebote wie Logopädie, Psychomotorik, Ergotherapie erhalten, ohne dabei wesentliche Fortschritte gemacht zu haben.

Von der personalen Sicht des Menschen hin zur Psychiatrisierung kindlichen Verhaltens

Immer neue Reformen im Schulbereich führen zu einem Anstieg von Lernschwierigkeiten und seelischen Auffälligkeiten bei Kindern von Dr. med. Andreas Bau, Hackborn zf. Um heutige Ereignisse und Entwicklungen verstehen, einschätzen und einordnen zu können, braucht es die Fähigkeit, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen mit wachem Geist über einen langen Zeitraum zu überblicken und im mitmenschlichen Sinne zu beurteilen. Richtungsweisende Erkenntnisse daraus dienen dem Wohle aller. Dies gilt auch für den Bereich der Bildung und der Medizin (Sozialwissenschaften), wie der folgende Beitrag auf ...

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